Donnerstag, 31. Dezember 2015

Arschkogel

Dieser Blog ist umgezogen: https://arschkogel.wordpress.com/

Die ursprünglich von Mike Denoth in diesem Blog veröffentlichten Geschichten und Episoden rund um den fiktiven Ort Arschkogel und seiner ebenso frei erdachten Bewohner sind inzwischen auch als Buch erschienen:

http://www.neobooks.com/werk/39380-arschkogel.html




Arschkogel von Mike Denoth: Skurrile Geschichten über die Bewohner eines Dorfes mit ungewöhnlichem aber passendem Namen. Das eBook kann u.a. über Amazon, Neobooks, Apple Store, Thalia, Books.ch, Kobo, Weltbild.de, Ciando, Donauland, eBook.de, Txtr.com, Bol.de, Buch.de, Buchhandel.de und Google Play bezogen werden. Für Fans gibt es auch eine eigene Facebook-Seite: https://www.facebook.com/arschkogel.

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Ungünstige Prognosen

Kürzlich hat ein Geologe einer renommierten Universität auch noch herausgefunden, dass der Vulkan, dessen Überreste die markanten Backen von Arschkogel formen, keineswegs vollständig erloschen ist sondern während der vergangenen drei Millionen Jahre quasi einen vulkanologischen Winterschlaf gehalten hat und sich jetzt in der Aufwachphase befindet. Aufgrund dieser sensationellen Entdeckung ist damit zu rechnen, dass der Vulkan neue Aktivität entwickeln und bereits in wenigen Jahren mit einer gewaltigen Explosion Arschkogel sozusagen den Hintern aufreissen wird. Das Dorf und seine hinterhältigen Bewohner werden dann unter einer gigantischen Masse von Magma, Lava und Gestein für immer begraben werden.

Das ist zur Abwechslung einmal eine gute Neuigkeit aus dem Dorf mit dem ungewöhnlichen aber passenden Namen.

(Ausschnitt aus Arschkogel von Mike Denoth)



Arschkogel von Mike Denoth: Skurrile Geschichten über die Bewohner eines Dorfes mit ungewöhnlichem aber passendem Namen. Das eBook kann u.a. über Amazon, Neobooks, Apple Store, Thalia, Books.ch, Kobo, Weltbild.de, Ciando, Donauland, eBook.de, Txtr.com, Bol.de, Buch.de, Buchhandel.de und Google Play bezogen werden. Für Fans gibt es auch eine eigene Facebook-Seite: https://www.facebook.com/arschkogel.

Sonntag, 27. Dezember 2015

Der Haftantritt

Joe und Fred konnten sich ein schelmisches Grinsen nicht verkneifen, als sie den neuen Dauergast für Zelle 1155 in Empfang nahmen. Die erfrischende Ironie des Schicksals wollte es, dass die Mutter quasi zur Nachmieterin des Sohnes in der Zelle wurde, in welcher der Dorfbulle fast verhungert wäre. Doch bevor es soweit war, bedurfte es einer gehörigen Anstrengung der Exekutive, denn die gut siebzig Lenze zählende rechtmässig verurteilte Mörderin Frieda war bei Leibe kein einfacher Häftling. Stur wie seit Kindertagen, in denen sie ihrer Schwester Mary das Leben zur Hölle machte, stieg sie nicht freiwillig aus dem altersschwachen Polizeitransporter.

(Ausschnitt aus Arschkogel von Mike Denoth)



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Dienstag, 22. Dezember 2015

Der Hinauswurf

Als der Dorfbulle in die Einfahrt zum Haus einbog, stand dort zu seiner Überraschung eine schwarze Limousine mit osteuropäischem Nummernschild und getönten Scheiben. Nachdem er aus seinem Streifenwagen ausgestiegen war, hörte er aus dem Inneren des Hauses zwei Frauenstimmen, die sich gegenseitig anbrüllten. Was zum Teufel war da los? Er beschleunigte seine Schritte und betrat, die rechte Hand zur Sicherheit am Abzug seiner Dienstwaffe, den Flur. Dort bot sich ihm eine kuriose Szene.

Auf der einen Seite stöckelte eine Frau, die er zuerst nicht erkannte, mit kleinen, raschen Schritten hin und her, wobei sie mit beiden Händen wild in der Luft herumfuchtelte und einen ununterbrochenen, schrillen Schwall von Schimpfwörtern und Drohungen ausstiess. Ihr gegenüber, glutrot im Gesicht, ebenfalls wie eine Furie mit den Armen gestikulierend und nicht minder lautstark schreiend, stand seine Frau.

(Ausschnitt aus Arschkogel von Mike Denoth)



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Freitag, 18. Dezember 2015

Das Urteil

Die Holzhammer war wieder einmal in voller Fahrt. Zu lange musste sie aufgrund der ungewöhnlich langen Prozesspause auf den Kick verzichten, den zu Liebe sie vor langer Zeit auf die Ehe mit einem damals aufstrebenden, in der Zwischenzeit aus tragischen Gründen in der Klapsmühle gestrandeten Staatsanwalt verzichtet hatte: dem effektvollen Auftritt im Gerichtssaal, der Bühne ihrer juristischen Triumphe. Endlich war er gekommen, der Tag der Urteilsverkündung im Mordfall der Baronin von Bizzoli. Wie immer war das Auditorium bis auf den letzten Platz mit neugierigen Arschkogelern gefüllt. Die Spannung versetzte die Luft in Vibrationen, wenn sich auch die aufgeheizte negative Stimmung seit dem letzten Verhandlungstages vor der Sommerpause wieder gelegt hatte.

(Ausschnitt aus Arschkogel von Mike Denoth)



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Sonntag, 13. Dezember 2015

Süsses oder Saures

Da die Tüte mit Süsses gekennzeichnet war, erwartete er, einige Bonbons oder einen Riegel Schokolade zu finden. Doch dem war nicht so. Der Inhalt fühlte sich zwar klebrig bis glitschig an, doch ganz und gar nicht nach Süssigkeiten. Joe zog seine Hand wieder heraus und schnupperte an den Fingern. Angewidert ob des bestialischen Gestanks musste er sich fast übergeben. Im zitternden Schein der Flammen merkte er, dass seine Hand mit einer dunklen Flüssigkeit verschmiert war. Das war keine Schokolade, das war Blut.

(Ausschnitt aus Arschkogel von Mike Denoth)



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Dienstag, 8. Dezember 2015

Hamsterspiele

Generell hatten Katzen, Hamster und Meerschweinchen in Arschkogel zwar ein aufregendes doch leider meist recht kurzes Leben. Das lag am ziemlich groben Umgang der einheimischen Kinder mit den vierbeinigen Lebewesen, ja geradezu an einem Hang zu extremer Experimentierfreudigkeit. Da wurde schon mal ein ganzer Wurf junger Fellknäuel mit einem selbstgebastelten Heissluftballon himmelwärts geschickt, Explosion des Antriebs, brennende Ballonhülle und tödlicher Absturz inklusive. Äusserst beliebt waren auch die sogenannten Hamsterspiele, bei denen jeweils drei der Tiere gleichzeitig möglichst knapp vor einem herannahenden Traktor über die Strasse gejagt wurden. Wer dabei richtig auf den überlebenden Sieger tippte, den es ab und zu doch gab, durfte dann in der nächsten Runde mit dem Traktor fahren. Das war immer ein Mordsspass an sonst langweiligen Ferientagen und Ronny war ein wahrer Champion in dieser Disziplin.

(Ausschnitt aus Arschkogel von Mike Denoth)



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Donnerstag, 3. Dezember 2015

Kein Eintritt für Unbefugte

Ohne den Blick vom Bildschirm zu lösen, fragte Lilly: „Bist du schon wieder da? Und überhaupt, kannst du nicht anklopfen?“ Jetzt erst sah Liesi, dass die Halbwüchsige so gut wie nackt auf dem Bürosessel sass. Nur ein für ihren Geschmack ziemlich durchsichtiges Etwas bedeckte leidlich die pikantesten Stellen. Etwas neidisch musste sie sich eingestehen, dass Lilly bei der Verteilung der Brüste offenbar nicht so benachteiligt wurde wie sie selbst. Und dabei war ihr Wachstum noch gar nicht abgeschlossen. „Verdammter Mist, jetzt ist die ganze Aufnahme im Eimer“, fauchte Lilly. „Bitte lass mich in Ruhe, ich muss arbeiten.“

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Samstag, 28. November 2015

Beunruhigende Nachrichten

Mit einem Schlag erinnerte sich Liesi wieder an ihre Auseinandersetzung mit diesem Flittchen im Wartezimmer des Gefängnisses. Diese ordinäre Schlampe, die ihr Haus und Ehemann abjagen will, hatte sie komplett vergessen. Nie und nimmer würde sie zulassen, dass dieses Techtelmechtel ihres Ehemanns ihr Glück zerstört. Tony musste jetzt schleunigst etwas unternehmen, um sie vor Jovanka und ihrer Bande zu schützen. Wie kam die nur an ihre E-Mail Adresse? Musste sie tatsächlich Angst um sich und die Kinder haben? Mit ziemlich zittrigen Knien schnappte sie das vorbereitete Paket mit Keksen und Kuchen und machte sich auf den Weg ins Gefängnis.

(Ausschnitt aus Arschkogel von Mike Denoth)



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Montag, 23. November 2015

Böser Dorftratsch

Während das Ego des Dorfbullen noch an dem erzwungenen Deal mit Joe und Fred zu knabbern hatte und er sich insgeheim fragte, ob es nicht doch für ihn das Beste gewesen wäre, man hätte ihn in seiner Zelle unbemerkt von der übrigen Welt verhungern lassen, neigte sich für die beiden um ihn buhlenden Damen die Urlaubszeit dem Ende entgegen. Als Folge davon brauten sich über dem Dorfbullen, der zwischen den Fronten quasi im Auge eines gigantischen Wirbelsturms sass, dicke schwarze Gewittertürme zusammen.

(Ausschnitt aus Arschkogel von Mike Denoth)



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